Lange bevor ich erwachsen wurde, lehrte mich mein
Teddybär, was Liebe wirklich heißt:
nämlich da zu sein, wenn man gebraucht wird.

 

Jim Nelson, amerik. Schriftsteller

Teddies sind überall und tun alles.
Es gibt kein Fleckchen auf der Welt,
wo sie noch nicht gewesen sind,
wenn nicht mit Kindern, dann mit Erwachsenen.
Und ihrem Charme erliegt jeder.
Sie sind an Gewehren, Panzern und Provianttaschen
in den Krieg gezogen und haben Leben gerettet,
in dem sie Kugeln abhielten;
sie machen Werbekampagnen,
werden von Filmstars, Ballerinen und Schauspielerinnen
gesammelt, dienen als Maskottchen und Talisman;
zahlloser Bücher, Lieder und Gedichte wurden über
sie geschrieben;
sie trösten in Krankenhäusern und sind Teil
unseres täglichen Lebens.

Margaret Hutchings, engl. Teddybärdesignerin
und Schriftstellerin

 

Der Teddybär kam um zu bleiben;
sein Äußeres ist perfekt geeignet,
um in all die rundlichen Kinderarme
zu fallen, die sich ihm entgegenstrecken.

New England Magazine, 1907

 

 

Man muß nicht extra betonen, dass so ein Teddybär
etwas ganz Besonderes ist.
Es gibt ihn nun schon seit mehr als 100 Jahren
und er hat nie an Beliebtheit eingebüsst.
Irgendwann in den ersten fünf Jahren bekommt
fast jedes Kind in der westlichen Welt
seinen Teddy zum Liebhaben.
Zuerst hielt man ihn für ein Jungenspielzeug,
dass jenen Bedürfnisse stillen sollte,
für die Mädchen eine Puppe hatten.
Aber Jungen und Mädchen schlossen ihn
gleichermassen ins Herz und hielten an ihrer
Zuneigung bis weit ins Erwachsenenalter fest.

Jose Keyes, engl. Schriftsteller

 

Der Teddybär spielt eine große Rolle
in der psychologischen Entwicklung
vieler Menschen in allen Altersstufen
rund um die Welt.
Er ist eine wahrhaft internationale Er-
scheinung, nicht relilgiös gebunden
und heute allgemein anerkannt,
als Symbol der Liebe und Zuneigung.
Er verkörpert die Freundschaft schlechthin.
Als Relikt der Kindheit begleitet er die
Menschen durch die Prüfungen und
Leiden des Erdenlebens.

Colonel Robert Henderson, engl. Bärensammler

Wo ist er?
Ich weiß es nicht.
Irgendwann verlor ich ihn in dem
Durcheinander,
das man den Reifeprozess nennt.
Aber er hat mich nie wirklich verlassen
und manches Mal,
wenn ich in Gedanken zurückblicke,
sieht er mich mit jenem überraschten
Ausdruck im Gesicht an,
der fragt:
"Na, wie geht es Dir?"

Marcus Bach, amerik. Schriftsteller

Teddybären sind so vielseitig:
Mal sind sie Reisegefährten,
mal die Schulter, an der
man sich ausweint...
Mal niedliche Dekoration,
Spielzeug oder Bettgenosse -
gibt es andere Geschöpfe
(aus Fleisch und Blut oder auch
von Menschenhand geschaffene),
die soviele Rollen spielen können?

Victoria Marsden, engl. Teddybärdesignerin

Ein Teddybär kann weich und knuddelig sein,
genau richtig, um geborgen ein zu schlafen.
Aber ein Teddy kann noch so viel mehr sein:
alles, vom Astronauten bis zum Abenteuerer,
oder einfach ein gewöhnlicher Bürger
in einer besseren Bärengesellschaft.

Erik Ronne, schwedischer Schriftsteller


Damit ein Teddybär zum Kunstwerk wird,
muß er außergewöhnlich sein,
meiner Meinung nach, vor allem durch
den Gesichtsausdruck.
Er muß etwas in den Augen haben,
dass die Seele des Betrachters berührt.

Carol-Lynn Rössel Waugh, Teddybärdesignerin
und Schriftstellerin

Wenn ein Bär mich lächeln lässt,
so ist das großartig.
Bringt er oder sie mich zum Lachen,
dann kommt er oder sie mit mir
nach Hause.

Rosemary Volpp, Teddybärsammlerin

 

 

Das allerschönste Spielzeug ist von
Liebe abgeschabt und ausgefranst.
Es hat unsere Geheimnisse bewahrt
und wurde herumgezerrt, durchge-
schüttelt, gedrückt und hat jahre-
lang bei uns geschlafen.
Was für Erinnerungen muß der kleine
Kerl doch haben.
Ein guter Freund, der im Laufe der Jahre
immer wertvoller wird.

Kay Duggins, amerik. Schriftsteller
 

 Es ist erstaunlich, wieviele wirklich gereifte,
seriöse Erwachsene einen Teddybären ihr
Eigen nennen.
Vielleicht ist dies der Grund,
warum sie so reif und seriös sind.

John Lempa, amerik. Schriftsteller

  

 

Der Kauf eines Teddybären ist
wie der Kauf eines Welpen.
Wenn ein Teddy Sie "anspricht",
wird Sie nichts davon abhalten,

ihn zu kaufen.

Pam Hebbs, Schriftstellerin

 

 

 

Dein weiches Fell ist ausgeblichen,
deine Augen schon ganz matt
Füllung hat sich weggeschlichen
und dein Bäuchlein ist ganz platt.
Weisst du noch vor zwanzig Jahren?
Als wir uns zuerst gesehen?
Ich bin in die Stadt gefahren,
konnte nicht vorübergehen.
"Mami kauf mir doch den Teddy,
schau doch nur, wie süss der ist!"
Hab ich ihn, nenn' ich ihn Eddy,
bald schon mein Geburtstag ist!!!
Und sie kaufte dich dann endlich,
du kamst in nen Pappkarton,
ich nahm dich zu mir nach Hause,
weisst du auch noch was davon?
Zum Geburtstag auf dem Sofa,
da saßt du, mein kleiner Bär,
ja, die Zeit, sie ist vergangen,
doch ich geb dich nie mehr her!

Verfasser  unbekannt
 
 
 


 Damit ein Teddybär zum Kunstwerk wird,
muß er außergewöhnlich sein,
meiner Meinung nach, vor allem durch
den Gesichtsausdruck.
Er muß etwas in den Augen haben,
dass die Seele des Betrachters berührt.

Carol-Lynn Rössel Waugh, Teddybärdesignerin
und Schriftstellerin

 
 
Von allen den Schönen und gefühlvollen
Zeugnissen menschlicher Liebe,
Phantasie und Geschick
habe ich den Teddybären am liebsten.

Linda Mullins, amerik. Schriftstellerin

 
 
 
Mein roter Bär- Reinhard Mey
 
Er stand auf dem Geburtstagstisch,
schon ein paar Jahre her.
In einem Rot, so rot wie Weihnachtssterne:
Ein kurzgeschor'ner, na, so etwa Handy-großer Bär.
Ich mag die Farbe und mag Bären gerne.

Hätte mir wer gesagt, daß es so rote Bären gibt,
Dachte ich, der will mir einen aufbinden.
Es gibt sie wohl! Und ich wußte, nur die Frau, die mich liebt
Konnte so einen Bären für mich finden.

Ich habe diesen kleinen roten Kerl von Anfang an
Zum Partner erklärt und ins Herz geschlossen,
Als Co-Pilot, als Psychiater, als Klabautermann,
Als Body-Guard und Kopfkissengenossen.

Ich hab' ihn mit mir kreuz und quer durch's ganze Land geschleppt,
Zur Arbeit, zu Terminen und zu Festen,
In Nobelrestaurants, in Schweine-Bars, wo man dich neppt,
In lausige Hotels und in die besten.

Wieviel Zimmermädchen dachten, der ist nicht ganz dicht,
Wenn sie den Bär'n in meinem Bett antrafen,
Und kicherten und glucksten: "Kommt mal her, das glaubt ihr nicht!
Der alte Knabe hat 'nen Bär'n zum Schlafen!"

Wie oft bin ich unter dem Blick der Knopfaugen erwacht
Und konnte mich des Eindrucks nicht erwehren
Daß es vielleicht 'ne Spur zu heftig herging letzte Nacht.
"Das kommt davon, jetzt siehst du rote Bären!"

Da, wo ein Bär die Stellung hält, da mach' beruhigt Rast,
Da bleiben Pech und Unheil vor den Toren.
Es kann dir nichts passier'n, solang' du einen Bären hast.
Bist du nicht ganz erwachsen, ganz verloren!

Mit der Gewißheit im Gepäck faßte ich den Entschluß,
Den langgehegten Traum aus Kindertagen,
- Von Key-West bis Alaska in einem Greyhound Bus! -
Die Reise nach Amerika zu wagen.

Und wie Christoph Kolumbus einst mit etwas weichen Knien,
Haben wir zwei die neue Welt gefunden,
Ein Bär aus Giengen an der Brenz und ein Mann aus Berlin
Und standen und staunten mit off'nem Munde!

Und alles war so groß, so neu, so aufregend und schnell,
So viel zu sehen, so viel um die Ohren.
Und gleich am ersten Tag in Boca Raton im Hotel
Habe ich meinen roten Bär'n verloren.

Mit einem Schlag war meine ganze Reiselust vorbei,
Erfolglos alles Fahnden, alles Suchen.
Der Bär war fort, und da half kein Sheriff und kein FBI,
Da half kein bitten, Hoffen und kein Fluchen.

Ich habe mich gegrämt, ich hab' mir Vorwürfe gemacht.
Doch dann begriff ich manches und ich ahnte:
Ich hab' ihn nicht verlor'n, er hat sich selber aufgemacht
Auf eine Reise, die er lang' schon plante.

Nicht er wurde geschenkt, oh nein: Er hat mich ausgesucht,
Als Freund und als Transportmittel, als Paten.
Er brauchte mich als einen, der die Reise für ihn bucht,
Wie sonst kommt ein roter Bär in die Staaten?

Da lebt er jetzt in Florida, da nennt er sich Red Mey,
Ich weiß, daß die Dinge gut für ihn laufen.
Ich bin wieder zu Haus, die Zeit des Bären ist vorbei,
Da hilft auch nicht, einen neuen zu kaufen.

Man tauscht nicht einfach einen Bär'n für einen andern ein,
Das ist ein Abschied von den Kindertagen!
Mein roter Bär ist ausgewandert und ich bin allein.
Von nun an muß ich mich allein durchschlagen.

Man tauscht nicht einfach einen Bär'n für einen andern ein,
Das ist ein Abschied von den Kindertagen!
Mein roter Bär ist ausgewandert und ich bin allein.
Von nun an muß ich mich allein durchschlagen.

Man tauscht nicht einfach einen Bär'n für einen andern ein,
Das ist ein Abschied von den Kindertagen!
Mein roter Bär ist ausgewandert und ich bin allein.
Von nun an muß ich mich allein durchschlagen.
 

 

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