Steiff Museum in Gingen an der Brenz 

  

Quelle Fotos ::http://www.gablenberger-klaus.de/2009/12/01/steiff-museum-giengen-an-der-brenz-fortsetzung1/

Hier geht es zu der Webseite des Museums

 

Wer kennt sie nicht - die Teddybären von Steiff? Natürlich auch all die anderen Kuscheltiere von Steiff? Ja, genau die mit dem goldenen Knopf im Ohr mit der gelben Fahne dran? Natürlich kennt jeder diese Bären und Tiere und in fast jedem Kinderzimmer findet sich mindestens ein Steiff-Tier. Kennt Ihr aber auch "Die Welt von Steiff"? Nein, dann will ich sie Euch vorstellen:

 

 

Die Welt von Steiff ist ein wunderschönes

Museum über die Geschichte der Entstehung der Steiff-Tiere und ihre Erfinderin Margarete Steiff. Das Museum ist natürlich in der Heimat der Steiff-Tiere, in Giengen an der Brenz. Für die Stadt Giengen, einer kleinen Stadt in Baden-Württemberg mit 20.000 Einwohner, ist die Firma Steiff einer der Hauptarbeitgeber und die Gründerin Margarete Steiff die bekannteste Tochter der Stadt

 

Was ist das "Die Welt von Steiff":

"Die Welt von Steiff" ist nicht nur eine Ansammlung von alten Teddybären und Ausstellungsstücken. Das Museum ist eine kleine Erlebniswelt für Groß und Klein rund um die Geschichte von Margarete Steiff, dem Unternehmen Steiff und dem bekanntesten Steiff-Tier, dem Teddybär. Das Museum schafft es, den Besuchern die Faszination der Steiff-Tiere nah zu bringen und die Augen der Kinder (und auch der Erwachsenen) zum Leuchten zu bringen. Der Besuch der Ausstellung beginnt mit einer kurzen Führung durch die Erlebniswelt der Steiff-Tiere, die ca. 20 Minuten dauert. Laßt Euch von mir mitnehmen auf die

Reise durch "Die Welt von Steiff".

 

Das Gebäude:

 

Das Museum wurde erst im Sommer 2005 eröffnet. Das Gebäude ist ein markantes, von weitem sichtbares rundes Gebäude, das komplett mit Metall ummantelt ist. Das Gebäude steht am neu geschaffenen Margarete-Steiff-Platz, direkt neben der Firma Steiff. Schon das Firmengebäude von 1903, ein für damalige Zeiten einmaliger Glasbau, fiel durch die gelungene Architektur auf. Auch das Museumsgebäude hat eine besondere, sehr gelungene und interessante Architektur. So ist das Museum schon von außen ein sehenswerter Augenschmaus.

 

Die Erlebnistour als Beginn des Museumsbesuches:

Nach dem Bezahlen des Eintrittes wird man in kleinen Gruppen von ca. 20 Personen in einen kleinen Raum geführt. Dort beginnt die Geschichte von Steiff. Der Raum ist abgedunkelt, es stehen ein paar Bankreihen zum Sitzen zur Verfügung und man sieht im Vordergrund eine alte, kleine Nähstube. In der Mitte steht ein alter Rollstuhl, daneben eine Nähmaschine. Der kleine Nähraum ist hübsch dekoriert und man sieht jede Menge Nähutensilien. Das Licht geht aus und im Nähraum erklingt eine schöne Musik. Dann beginnt Margarete Steiff (aus dem Lautsprecher) zu erzählen. Man sieht sie nicht, aber mit vielen passenden Lichteffekten wird man durch den Beginn der Geschichte der Steiff-Tiere geführt. Sie erzählt, wann und wo sie geboren wurde, dass sie mit knapp 1 ½ Jahren an Kinderlähmung erkrankte und wie das Leben für sie als Kind war. Beim Zuhören merkt man, dass Margarete Steiff trotz Ihrer Lähmung eine glückliche Kindheit erlebt haben muss. Sie bemerkt, dass sie zwar nicht laufen kann, dafür aber sehr geschickte Hände hat. Sie lernt Zither spielen und nähen. Sie kauft sich ihre erste Nähmaschine und wird Modedesignerin. Eines Tages näht sie ein kleines Elefäntle. Mit diesem Elefäntle, so hat sie es selbst auf

schwäbisch genannt, fing alles an...

Die Geschichte wird von einer sympathischen Frauenstimme als Margarete Steiff erzählt und mit Lichteffekten und bewegten Utensilien umgesetzt. Spricht sie von ihrer Krankheit, wird ihr Rollstuhl beleuchtet. Erzählt sie begeistert, wie ihr das Nähen Spaß gemacht hat, beginnt ihre Nähmaschine zu surren und das Nähkästchen klappert fröhlich.

Am Ende ihrer Erzählung spricht Margarete Steiff von ihrem ersten Teddybären und wie die Erfolgsgeschichte begann. Sie erzählt nicht fertig, denn den Rest der Geschichte soll man auf einer Reise durch die Welt von Steiff erfahren. Das Licht geht aus, eine beleuchteter Aufzug öffnet sich und lädt zum Weitergehen ein. Der Aufzug schließt sich und schwebt einen Stock höher. Hier werden die Besucher von Knopf und Frieda empfangen, die die Geschichte

weiter erzählen. Sie erzählen auch von den 3000 Bären, die am Anfang der Firmengeschichte für USA gefertigt wurden. Die Bären wurden auf die Reise geschickt, aber sie kamen nie an. Bis heute weiß man nicht, wo sie geblieben sind. Knopf, ein kleiner Steiff-Bär,und Frieda, eine Puppe,nehmen die Besucher mit auf die Suche nach den verschwundenen Bären.

Auf der Reise durch die Steiffwelt wird man ein Stück im Aufzug gefahren, dann steigt man aus und läuft durch die Steiffwelt. Auf der Reise durch die Welt von Steiff begleiten Knopf und Frieda die Besucher, sie erzählen und führen einen. Die Reise ist sehr kurzweilig und abwechslungsreich gestaltet. Man wird von den beiden Steiff-Figuren, passender Musik, die an der richtigen Stelle erklingt und von Licht geleitet. So wissen selbst die Kinder genau, wann man in den nächsten Raum gehen muss. Die Räume sind natürlich keine langweilige, echteckige Räume. Vielmehr ist es wirklich eine Erlebnistour, auf der man durch den tiefen Ozean kommt, am Nordpol Station macht und vieles, vieles mehr sieht und erlebt. Alle Stationen sind mit den unterschiedlichsten Steiff-Produkten gestaltet. Überall bewegen sich passend zur Geschichte bzw. Musik die Figuren und es erklingt sehr passende Musik. Nur ein kleines Beispiel: Am Nordpol veranstalten die Pinguine ein Skirennen - ein wirklich lustiges Bild.

 

Wie geht es weiter?

 

Am Ende der Führung kommt man in das eigentliche Museum, durch das man dann ohne Führung laufen kann. Hier sieht man in sehr schön aufgemachten Schaukästen die verschiedenen Steiff-Produkte in den verschiedenen Jahrzehnten. Man sieht uralte erste Steiff-Tiere, aber auch viele andere Spielsachen, die von der Firma Steiff erfunden wurden. Besonders wird hierbei Richard Steiff hervorgehoben. Er war ein begabter Tüftler und Erfinder und hat z.B. den Bären die Beweglichkeit und die Stimmen gegeben. Aber er hat auch viele interessante Sachen konstruiert. So hat er z.B. schon Anfang des 20. Jahrhunderts einen kleinen Holzroller erfunden, der bis heute als Vorlage für die Cityroller gilt.

 

In einem großen weiteren Raum, der Schaufertigung, wird die Herstellung der Tiere erklärt und man kann auch ein paar Näherinnen zuschauen und sich Dinge erklären lassen. Überall gibt es Kuscheltiere zum Anfassen und drüber streicheln.

 

Das Ende des Museumsrundganges ist der schöne Museumsshop, in dem man natürlich jede Menge Steiff-Tiere, aber auch Kleider, Uhren und Taschen kaufen kann.

 

Mein Eindruck von diesem Museum:

Das Museum hat mich und auch unsere Kinder begeistert. Die Firma Steiff hat es geschafft, mit diesem einzigartigen Museumserlebnis die Besucher in den Bann der Steiffwelt zu ziehen. Die Führung ist kurzweilig, abwechslungsreich, kindgerecht und trotzdem auch für Erwachsene sehenswert. Für Kinder gibt es jede Menge zu staunen, zu fühlen und zu erleben. Erwachsene können sich mit der interessanten Geschichte der Erfinderin und ihrem Unternehmen beschäftigen. Dabei merkt man schnell, wie weit Margarete und Richard Steif, der im übrigen ein Neffe von Margarete war, ihrer Zeit voraus waren. Mich hat dieses Museum sehr beeindruckt und ich kann es nur weiter empfehlen.

 

Museumsbistro:

 

Angegliedert an das Museum ist ein kleines Bistro, das Knopf-Bistro. Hier gibt es jede Menge Kulinarisches - nicht nur rund um den Bären. Für Kinder gibt es aber z.B. Bärennuggets, also kleine Hähnchennuggets in Form von Bären. Über die Qualität und die Preise kann ich nichts berichten, da wir hier nicht Station gemacht haben.

 

Was gibt es sonst noch?

Schautafeln und Hinweisschilder laden zum Bummel durch die Welt von Steiff außerhalb des Museums ein. Man kann das unter Denkmalschutz stehende alte Glas-Firmengebäude von 1903 sehen, verschiedene Steiff-Shops (z.B. auch einen günstigeren II.-Wahlladen), das Firmengelände, das Haus des Steiff-Clubs...

 

Eintrittspreise:

 

Die Eintrittspreise sind zwar nicht gerade billig, aber auf jeden Fall ihr Geld wert. Für Kinder unter 125 cm ist der Besuch kostenlos. Unser Sohn war ganz stolz, dass er ca. 3-4 cm größer als die Meßlatte war - schließlich ist er dann ein Großer. Freundlicherweise mussten wir für ihn aber trotzdem nichts bezahlen. Kulanterweise wurde er als "Kleiner" gewertet. Pro zu zahlender Eintrittskarte ist ein Gutschein für 1,- Euro Ermäßigung enthalten. Dieser Gutschein gilt für den angegliederten Museumsshop, in dem man jede Menge Steiff-Produkte kaufen kann.

 

Erwachsene € 8,-

Steiff Club Mitglieder € 6,-

Kinder bis 125 cm frei

Kinder bis 16 Jahre € 5,-

Gruppenpreis (ab 20 Personen) je € 5,-

Gruppenpreis für Schulklassen (Grundschule) je € 3,-

Familienkarte (2 Erw. / bis zu 3 Kinder) € 20,-

Ermäßigung für Senioren / Behinderte € 1,-

 

Öffungszeiten:


"Die Welt von Steiff" öffnet täglich außer an Feiertagen:
April bis Oktober von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr (letzter Einlass 19.00 Uhr)
November bis März von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.00 Uhr)

Mein Fazit:

Hingehen und Anschauen!!! Viel Spaß dabei!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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