Hermann Bären

 

 

 

 

Diese Minibärchen wurden für das Seelentröster Teddys Projekt gespendet

 

Zotty Parade

 

 

Der grosse linke Zotty hat eine Sonderfarbe und ist mit einer Brummstimme versehen, der rechte hat eine Quietschstimme.

In der Mitte sitzt mein kleiner Zotty, mein allererstes und liebstes Bärchen, das mich bis heute begleitet.

 

 

 

90 Jahre Hermann-Bären
Ein modernes Unternehmen mit Tradition

Die Wiege der Hermann-Bären stand in dem kleinen Bergdorf Neufang bei Sonneberg. Hier, mitten in der weltbekannten thüringischen Spielzeugregion, stellte Johann Hermann (1854-1919) mit seiner Familie in Heimarbeit hölzerne Kindergeigen her. Einer Überlieferung zufolge entschloß er sich um 1907, die Herstellung von Holzspielwaren aufzugeben und in die damals boomende Plüschtierproduktion einzusteigen. Auf diese Jahreszahl bezieht sich das 90-jährige Jubiläum, das Teddy-Hermann 1997 feierte.

Der eigentliche Stammvater des heute in Hirschaid ansässigen Unternehmens ist allerdings der älteste Sohn von Johann Hermann, der 1888 geborene Bernhard. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und kurzer Tätigkeit im Betrieb seines Vaters macht er sich 1912 selbständig und läßt sich mit seiner frisch angetrauten Frau Ida in Sonneberg nieder. Gemäß seiner Initialen nannte er seine Firma "BE HA". Er stellte einige Männer und Frauen ein und begann mit der Produktion von Teddybären und Puppen. Sonneberg galt damals als die Weltspielwarenstadt.

Bernhard hatte vier Söhne, Hellmut, Artur, Werner und Horst. Sie besuchten die Handels- und Industrieschule in Sonneberg um sich das Rüstzeug für eine erfolgreiche Mitarbeit im elterlichen Betrieb zu holen. Sein Sohn Werner besuchte anschließend die Kunstakademie in München und erlernte dort das Zeichnen und Modellieren. Nach Beendigung der Ausbildung unterstützten sie ihren Vater bei der Herstellung und beim Vertrieb der Teddybären und den zwischenzeitlich aufgenommenen Plüschspieltieren.


Im Jahre 1948 verlegte Bernhard Hermann gemeinsam mit seinen Söhnen sein Unternehmen aus der sowjetischen Besatzungszone nach Hirschaid bei Bamberg, dem heutigen Sitz der Firma. Hier begann nun der eigentliche Aufstieg des Unternehmens zu einem der bekanntesten seiner Branche. Während bis dahin die Firma unter dem Namen Bernhard Hermann mit Sitz in Sonneberg geführt wurde, erfolgte nunmehr in Hirschaid die Umwandlung in die TEDDY-Plüschspielwarenfabrik Gebr. Hermann KG, deren Komplementäre die drei Söhne des Gründers sind.

Als Bernhard Hermann im Jahr 1959 starb, hinterließ er seinen Söhnen ein erfolgreiches Unternehmen, das sich speziell bei der Herstellung von Teddybären und weichgestopften Plüschtieren einen weltweiten Ruf erworben hat.

Hatte Bernhard Hermann nur Söhne, so hatten diese ausschließlich Töchter. Zwischen 1986 und 1991 übernimmt die dritte Generation die alleinige Verantwortung für das Familienunternehmen. Die Geschäftsführung teilen sich heute Marion Mehling, Tochter von Werner Hermann, und Margit Drolshagen, Tochter von Artur Hermann. Während die erstere für den kaufmännischen Bereich und den Einkauf zuständig ist, kümmert sich die letztere um Vertrieb und Marketing. Deren Schwester Traudel Mischner leitet den Bereich Design.

 

Der Wechsel in der Unternehmensleitung erfolgte zu einer Zeit, in der sich der Plüschtiermarkt in einer Umbruchphase befindet. Insbesondere Teddybären sind nicht mehr nur Spielzeug für Kinder, sondern auch Sammelobjekte für Erwachsene. Teddy-Hermann ist eine der ersten Firmen, die diesen Trend aufgreifen. 1986 wird erstmals ein Bär in limitierter Auflage herausgebracht. Seither haben limitierte Teddys, seien es Repliken oder Neuschöpfungen, eine stetig wachsende Bedeutung innerhalb des Gesamtprogrammes gewonnen.

Für sie gelten besonders hohe Qualitätsmaßstäbe. Sie werden überwiegend in Handarbeit hergestellt, sind meist aus Mohair und mit Holzwolle gefüllt. Um Sammler vor Fälschungen zu schützen, erhalten alle Mohair-Teddybären ab 20 cm seit 1993 ein Siegel aus gegossenem Metall, das mit einem Sicherheitsverschluß im Hinterkopf befestigt wird.

Eine willkommene Bereicherung des Sortimentes stellen seit einigen Jahren Teddys dar, die von weltbekannten Bärenkünstlerinnen entworfen werden. Diese finden dabei in Traudel Mischener aus dem Hause Hermann/Hirschaid eine kompetente Ansprechpartnerin und Kollegin, die selbst zu den Besten ihres Faches gehört. Mehrfach sind ihre Bärendesigns für den Toby Award nominiert worden.

Ebenfalls dem Sammlerbereich zuzurechnen sind die Miniaturteddys. Die witzigen Winzlinge haben sich seit ihrer Markteinführung vor zwei Jahren rasch zu Verkaufsschlagern entwickelt.

Auch für Kinder werden in Hirschaid nach wie vor hochwertige Plüschtiere produziert. Sie sind meist aus Webpelz oder Nerzplüsch und teilweise waschbar. Eine preisliche Alternative stellen Importartikel dar, die unter dem Namen Hermann Teddy 2000 vermarktet werden. Auch hier wird auf Qualität geachtet. Die Firmenstrategie, mit differenzierten Angeboten unterschiedliche Marktsegmente abzudecken, hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Entgegen dem allgemeinen Trend ist der Umsatz auch in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen. An der Wende zum 21. Jahrhundert erscheint Teddy-Hermann damit auch für künftige Herausforderungen gut gerüstet.

Quelle: www.teddy-hermann.de

  

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